WeCon

Intakte Feuchtgebiete zählen heute zu den am meisten gefährdeten Lebensraumtypen. Ihre Fläche hat in den vergangenen Jahrzehnten abgenommen, der Erhaltungszustand lässt auf Verbesserung hoffen.

Im Projekt WeCon beschäftigen wir uns daher grenzüberschreitend gemeinsam mit unseren Partnern aus dem Burgenland (Biologische Station Neusiedler See) und Ungarn (Nationalparke Örség und Fertö-Hanság) mit den Feuchtlebensräumen im Einzugsgebiet der Raab. Ziel ist es, das Netzwerk Flusslebensraum mit seinen Biotopen wie Wasserkörper, Alt- und Totarmen, Schotterbänken, Röhricht, Auwald und Talbodenwiesen länderübergreifend durchgängig zu erhalten und zu entwickeln.

Der Naturschutzbund Steiermark widmet sich dabei dem steirischen Hauptverlauf der Raab außerhalb des Berglandes, der in den vergangenen Jahren zwar bereits einzelne punktuelle Verbesserungsmaßnahmen erfahren hat, aber hinsichtlich Biotopausstattung noch stark entwicklungsbedürftig ist. Dazu erheben wir den Erhaltungszustand von schutzwürdigen Arten und Lebensräumen und leiten daraus Vorschläge für gezielte Entwicklungs- und Vernetzungsmaßnahmen ab. Der Einfluss von Neophyten wird ebenfalls gezielt evaluiert. Weitere Aktivitäten betreffen neben einem allgemeinen länderübergreifenden Erfahrungsaustausch die Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung sowie die Fortbildung von Fachleuten auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse.

Der Naturschutzbund Steiermark wird seine Biotope im Projektgebiet gezielt in Planung und Maßnahmenumsetzung einbringen.

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