Aktion Wildblumen 2019 - Blühende und Summende Gemeinden

… AUCH HEUER GIBT ES WIEDER HEIMISCHE WILDBLUMEN FÜR UNSERE BIENEN UND SCHMETTERLINGE ...

Blütenreiche Wiesen bieten Bienen, Schmetterlingen und anderen nützlichen Insekten eine wertvolle Nahrungsquelle. Unsere Wiesen verarmen jedoch immer mehr und verlieren ihren Artenreichtum. Vor allem die Pollen und Nektar liefernden heimischen Wildblumen, wie Königskerzen oder Glockenblumen, werden immer seltener. Unsere Honigbienen und mehr als 600 Wildbienenarten finden immer weniger Blüten.

Der Naturschutzbund Steiermark fördert auch 2019 mit rund 20 prächtigen Wildblumenarten die dringend notwendigen Bienenweiden, deren Blütenpracht man im späten Frühjahr und im Sommer bewundern kann. Honigbienen und Wildbienen bestäuben einen Großteil unserer Nahrungsmittel und versorgen uns so mit Gemüse, Obst u.v.m. Den Hauptanteil an der Bestäubung übernehmen die zu den Wildbienen gehörenden Hummeln. So wird z.B. unser Steirischer Kürbis nur von einer bestimmten Hummelart wirkungsvoll bestäubt.

… VIELFALT AUF JEDER FLÄCHE MÖGLICH!

Ziel dieser Aktion ist es, Industrie- und Firmengrundstücke, Gemeindeflächen, Schulhöfe, öffentliche Räume, Böschungen, Ackerraine oder Hausgärten mit Wildblumen zu bereichern. Das tut nicht nur dem Auge des Betrachters gut, auch unsere Bienen profitieren davon. Aufgrund monotoner Agrarlandschaften, zunehmender Versiegelung und golfplatzähnlichen Rasen ist das Angebot an Blütenpflanzen zu gering und unsere Insekten müssen hungern.

… MIT EINEM BUNTEN SORTIMENT AUS VERSCHIEDENEN WILDBLUMENARTEN MACHEN SIE IHRE UMGEBUNG „NATÜRLICHER“...
WIR HELFEN IHNEN DABEI

Damit wilde Wiesenblumen uns möglichst mehr als ein Jahr erfreuen, sollen sie nicht nur blühen, sondern auch zum Aussamen kommen. Das bedeutet auf vielen Flächen eine möglichst späte Mahd (max. 1-2 mal im Jahr) – damit die meisten Wiesenblumen abgeblüht und samenreif sind. Ein Problem ist der Nährstoffreichtum der Böden, der die Gräser fördert, aber für viele Wiesenblumen als „giftig“ wirkt. Es gilt: Je nährstoffärmer der Boden, desto reicher die Artenvielfalt.

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