Es Reicht!

Sernau: hier wurde der Wald schon vernichtet und ein ganzer Hügel planiert.

Seit Jahren werden im Südsteirischen Weinland ohne jegliche Rücksicht auf die natürlichen Gegebenheiten und auf ökologische und klimatische Belange Wälder gerodet, natürliche Gewässer verrohrt, Hecken und Streuobstwiesen vernichtet zugunsten von Rebenmonokulturen in Größenordnungen, die kleinere und mittlere Familienbetriebe verdrängen und zunehmend die Vielfalt unserer besonderen Landschaft zerstören. Die Gegend wird zunehmend ausverkauft an zahlungskräftige Kunden. Mit Geld und Renommee lassen sich anscheinend Genehmigungen erwirken, die für den durchschnittlichen Betrieb nie erreichbar sein würden.

Nicht anders ist es mit Bauten, die in ihren Dimensionen großprotzig dem Zauber unseres Weinlandes den Garaus machen. Man fragt sich, wozu es einen „Naturpark Südsteiermark“ gibt. Dereinst mit großer bereits südlicher Artenvielfalt ausgestattet, verödet die bezaubernde Fauna und Flora, der Einfluss regionaler Klimaeinflüsse wird komplett negiert. Der Unmut vieler Einwohner und Betriebsleiter/innen kleinerer und mittlerer Landwirtschaftsbetriebe wird nicht zur Kenntnis genommen.

Und in der Ebene des Weinlandes? Dort wird bester Ackerboden versiegelt durch riesige Supermärkte, überdimensionierte Gewerbegebiete durch eine rückwärtsgewandte Raumordnung gefördert: Lagerhaus, Spar und Lidl, Textildiskonter und sonstige, pflanzen nicht einmal als kleinen Ausgleich genügend Bäume und Grünstreifen mit Niedrighecken oder gar Solarpaneelen über den Parkplätzen. Gnadenlos heizen sich in den heißen Monaten die riesigen Asphaltflächen auf.

Wenn der spezielle Zauber des Weinlandes erloschen sein wird, werden auch die Gäste, die das Typische hier schätzen, ausbleiben und wir als Einwohner werden auch unserer Heimat beraubt sein.

Wir, die Arge NATUR-RESPEKT ersuchen um Ihre Unterstützung.

  • Keine weitere Umweltzerstörung im Südsteirischen Weinland
  • Keine weitere Vernichtung der Artenvielfalt!
  • Keine weitere Vernichtung wichtiger naturnaher Waldbänder und der Mischwälder mit ihrer hohen Bio-Diversität.
  • Keine weitere Zerstörung der kleinteilig-abwechslungsreichen Landschaft, die die Grundlage des Naturparks Südsteiermark bildet.
  • Kein weiterer Ausverkauf unserer Gegend.
  • Keine Weiterversiegelung der Böden.
  • Erhalt und Wiederbelebung der Dorf- und Marktzentren.
  • Förderung der kleineren und mittleren Betriebe


Wir wollen die Südsteiermark vor weiteren negativen Eingriffen schützen und fordern die zuständigen Behörden, Bürgermeister/innen, die Bezirkshauptmannschaft Leibnitz, die Verantwortlichen des Naturparks auf, den negativen Entwicklungen eindeutig Einhalt zu gebieten.

Für die Arge Natur-Respekt: Dr. Wolfgang Walther und Brigitte Rupp
Adressen:
Dr. Wolfgang Walther, Graßnitzbergweg 19, 8472 Obegg oder wolfgangwalther@aon.at
Brigitte Rupp, Ewitsch 46, 8461 Ehrenhausen a.d.W. oder g.rupp@bio-gusto.at

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