Exkursion zu den Laichplätzen der Huchen: Renaturierung zeigt Wirkung

Die vor einem Jahr durchgeführte Laichplatzschüttung zeigt bereits deutliche Wirkung. Kieslaichende Fischarten finden wieder geeignete Bedingungen für ihre Fortpflanzung. Wo Flüsse durch solche Maßnahmen mehr Raum und natürliche Strukturen zurückerhalten, beleben sich die Lebensräume neu. Besonders der Huchen profitiert von der gezielten Einbringung von Kies – ein Erfolg, der an der Mur im Raum Gratwein-Stübing bereits sichtbar ist.

Einladung zur Exkursion:
8. April 2026 von 15:00 bis 16:00 Uhr im Raum Gratkorn-Stübing
Leitung: Dr. Romana Ull
Anmeldung
unter 0316 322377 (Treffpunkt wird bei Anmeldung bekanntgegeben, Teilnehmerzahl begrenzt)

Nähere Informationen zur Exkursion

Seltenes Naturschauspiel
Mit etwas Glück lassen sich Huchen auf dem Weg zu ihren Laichplätzen beobachten – vielleicht sogar beim Laichen selbst. Eine Sichtung kann jedoch nicht garantiert werden.

Huchen am Laichplatz © Franz Keppel

Renaturierung im Fokus
Im Jahr 2025 wurde in Stübing ein Kieslaichplatz angelegt, um kieslaichenden Fischarten wieder geeignete Bedingungen zu bieten. Solche Maßnahmen tragen dazu bei, natürliche Prozesse in Fließgewässern zu stärken und verloren gegangene Strukturen wiederherzustellen.

Erste Erfolge sichtbar
Der neu geschaffene Lebensraum wurde rasch angenommen. Auch heuer wird wieder mit mehreren Huchenpaaren gerechnet. Das Projekt zeigt, dass Revitalisierung langfristig zur ökologischen Aufwertung eines Gewässers beiträgt.

Der Huchen als Indikator
Der Huchen gilt als „König der Flüsse“ und als wichtiger Indikator für intakte, sauerstoffreiche Gewässer. Sein Rückgang durch Verbauung und Wasserkraft macht erfolgreiche Renaturierungsprojekte umso bedeutender.

Naturerlebnis und Bewusstseinsbildung
Die Exkursion verbindet Naturbeobachtung mit Information und macht sichtbar, wie gezielte Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung von Lebensräumen in unseren Flüssen beitragen.

Kontakt: office@naturschutzbundsteiermark.at

März 2026

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