10 Argumente für sofortigen Baustopp und Nachdenkpause

Es ist 5 nach 12!

  1. Eine Stadt, die nicht selbst Alternativen entwickelt und sich primär den Interessen von Investoren beugt, verliert Ihre Autonomie. Alternativen zur Stromgewinnung gibt‘s - ohne weitere Budgetüberschreitung und ohne Kahlschlag der Ufer.
    Einseitige Berichterstattung durch gekaufte Anzeigen!

  2. Die rechtlich umstrittene Verweigerung zur Durchführung einer Volksbefragung nimmt der Bevölkerung ihr Mitbestimmungsrecht. ine BürgerInnenbeteiligung zum Grazer Abwasserplan fehlt.
    GrazerInnen haben ein Recht auf demokratische Entscheidung!

  3. Die Absagen von Risiko-Finanzierungspartnern zeigen die Unwirtschaftlichkeit dieses Kraftwerks. Die Gesamtkosten sind überproportional und überschreiten das Budget.
    Die Stadt Graz ist bereits stark verschuldet!

  4. Die Erholungs- und Freizeitqualität an der Mur ist hoch - Die Stadt sollte mit kleinen Maßnahmen die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit verbessern.
    Erholungsraum und Naturerlebnis vor der Haustür sollen erhalten bleiben!

  5. Der vorhandene Baumbestand hat ein enormes Feinstaubbindungspotential, erhält die Luftfeuchtigkeit und sorgt an heißen Tagen für Abkühlung. Graz ist Feinstaubhochburg.
    Wir brauchen die Bäume für unsere Gesundheit!

  6. Die Stadt hat nie eine Alternative mit einem Vergleich aller relevanter Kriterien ohne Kraftwerk und ohne Speicherkanal entwickelt. Generell gilt, stromsparende Alternativen zu fördern.
    Jeder von uns kann energiebewusster leben!

  7. Der Muruferbereich ist das längste und größte Waldgebiet im Zentrum. (Private, illegale Baumfällung wird bestraft - die Stadt lässt jedoch mehr als 16.000 Bäume ohne Strafe fällen) Das „Grüne Band“ hat eine hohe ökologische Funktion.
    Über 16.000 Bäume werden geopfert!

  8. Der Zentrale Speicherkanal ist für die Wassergüte der Mur nicht erforderlich. Momentane Wassergüte liegt bei 1-2.
    Niederschläge sollten besser genutzt und nicht abgeführt werden.
    Regenwasser ist zu schade für den Kanal!

  9. Die Beispiele Salzburg und Villach (mit Kraftwerkstauraum im Stadtgebiet) zeigen keine Attraktivität der Uferzonen und Wassernutzungsflächen. Kein touristischer Mehrwert.
    Graz soll kein weiteres Negativbeispiel werden!

  10. Die Tierwelt an und in der Mur ist vielfältig. EU-weit geschützte Arten, wie Fledermäuse, Würfelnatter oder Huchen sind massiv bedroht. Die Uferbereiche der Mur sind Lebensraum vieler Arten.
    Tiere sterben oder verschwinden!


    Nähere Infos auf www.rettetdiemur.at

 

 

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