Informationen zum Projekt-Ablauf und Teilnahme-Voraussetzungen:
Künftige „Schmetterlings-Eltern“ erhalten im Zuge eines Vor-Ort-Termins eine Einschulung für die Pflege der Raupen und können sich im Anschluss 10 Raupen sowie ein Aerarium (Raupenschutz-Netz, Einsatz 20 €) mitnehmen. Während ihres Wachstums werden die Raupen mit den Blättern von Laubbäumen versorgt, wobei eine Laubbaumart exklusiv gewählt werden muss. Nicht alle Laubbäume kommen dafür in Frage: Als Futterpflanzen sind Esche, Kirsche, Kriecherl, Zwetschke und Apfel geeignet.
Das Aerarium wird an einen geschützten Ort gestellt und laufend mit neuen kleinen Ästen bestückt. Wichtig ist, dass das Aerarium nicht ganztags der prallen Sonne ausgesetzt ist und nicht Gefahr läuft, zu vernässen.
Anfang September werden die Puppen zum Naturschutzbund gebracht, wo sie fachgerecht überwintert werden und im nächsten Frühjahr als große Schmetterlinge schlüpfen. Bei der Rückgabe der Puppen bitten wir die Teilnehmer*innen um einen kurzen Bericht zu Ihren Erfahrungen. Diese Daten fließen in unsere wissenschaftliche Untersuchung ein.
Die Einschulung und Übergabe der Raupen wird voraussichtlich Mitte Mai beim Naturschutzbund, Herdergasse 3, 8010 Graz, stattfinden.
Voraussetzung für eine Teilnahme:
Die Mühe lohnt sich, die Raupen sind wunderschön!
Interessierte, die die oben genannten Voraussetzungen erfüllen, können sich beim Naturschutzbund um eine Teilnahme als Schmetterlings-Eltern bewerben: office@naturschutzbundsteiermark.at
Foto: © Gabriele Hubich, Raupenstadium L1