Folder und Broschüren

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl an Infomaterial zum Download:

Heimische Reptilien sind stark gefährdet

In Österreich gibt es 14 verschiedene Reptilienarten, die wir Ihnen in dieser Broschüre vorstellen werden. Sie alle stehen auf der nationalen Roten Liste und sind geschützt, die Wiesenotter gilt bereits als ausgestorben. Außer Bergeidechse, Ringelnatter, Kreuzotter und Blindschleiche stehen alle Arten auch unter besonderem europaweitem Schutz.

 Heimische Reptilien

 

Die Rostrote Mauerbiene

Das „Kuratorium Insekt des Jahres“, dem in Österreich der Naturschutzbund und die Österreichische Entomologische Gesellschaft angehören, hat die Rostrote Mauerbiene (Osmia bicornis) zum Insekt des Jahres 2019 gewählt. Es will damit auf die Bedeutung von bestäubenden Insekten sowie den dringend notwendigen Schutz von Wildbienen aufmerksam machen. Die Schirmherrschaft für das Insekt des Jahres 2019 hat Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger übernommen.

Die vielseitigen Rostroten Mauerbienen spielen als Bestäuber von Blütenpflanzen eine herausragende Rolle. Denn für Osmia bicornis gibt es kaum eine Pflanze, deren Pollen sie nicht sammelt und damit auch zu deren Bestäubung beiträgt. Gemeinsam mit den anderen 689 Bienenarten in Österreich kommt diesem „Universalgenie“ der Bienenwelt damit neben der Bestäubung von Wildpflanzen auch eine große Bedeutung für Landwirtschaft und Gartenbau zu. „Rund 700 Wildbienenarten leben bei uns in Mitteleuropa. Sie alle spielen eine wichtige Rolle im Naturhaushalt. Die Natur, die Kulturlandschaft, wir Menschen brauchen sie – als unersetzbare Bestäuber in einem gesunden und produktiven Ökosystem. Für ihren Schutz müssen wir „grenzenlos“ denken. Deshalb habe ich sofort zugesagt, Schirmherrin für die Rote Mauerbiene, das Insekt des Jahres 2019 für Österreich, Deutschland und die Schweiz zu werden, sagt Ministerin Elisabeth Köstinger.

    Die Rostrote Mauerbiene

 

Artenvielfalt auf den Naturschutzbundflächen in der Region Ennstal-Ausseerland

Der Naturschutzbund hat einen Naturraumsicherungsauftrag. Mit diesem Auftrag übernehmen wir eine große Verantwortung für den Schutz von Lebensräumen. Langfristig gesehen kann dies erst durch den Ankauf von Grundstücken gewährleistet werden. Nur so können wir wertvolle Flächen als Rückzugsgebiete und Überlebensinseln dauerhaft sichern.

Diesem Auftrag kommen wir in der Bezirksstelle mit einem hervorragenden Team nach. Als zuständiger Bezirksstellenleiter des Naturschutzbundes ist es mir in den letzten Jahren mit Förderungen der EU und dem Land Steiermark gelungen, in Europaschutzgebieten im Ennstal und Ausseerland zahlreiche Feucht- und Moorflächen durch Kauf nachhaltig zu sichern. Die Bewirtschaftung der Naturschutzbundflächen wird dankenswerter Weise von verantwortungsvollen Bauern nach ökologischen Vorgaben durchgeführt.

Ich bedanke mich bei der Europaschutzgebiets-Betreuung für das Engagement und bei den ehrenamtlichen Mitarbeitern in der Bezirksstelle für ihren Einsatz, nur so ist ein umfangreiches Flächenmanagement dieser ökologischen Vorzeigeflächen mit Vorbildwirkung möglich.

Die vorliegende Broschüre ist eine Übersicht der Naturschutzbund eigenen Flächen mit deren Schutzgütern im Ennstal und Ausseerland.

     Gerhard Schmiedhofer
Vizepräsident Naturschutzbund Steiermark
Bezirksstellenleiter Ennstal-Ausseerland    

 

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Vielfalt im Naturgarten

Die Vielfalt der Natur wird mehr und mehr eingeengt!
Es braucht Rückzugsgebiete – wir sollten mehr Natur zulassen! Auch die Fläche eines Hausgartens kann zur lokalen Biodiversität beitragen. Es bedarf freilich eines gewaltigen Umdenkens, anstelle der bisher üblichen exotischen Gartenpflanzen und anstelle des englischen Rasens eine Vielfalt heimischer Blumen und ein Durcheinander von Kräutern im Garten zu dulden. Allen Mutigen soll jedoch gestattet sein, ihren Garten dann mit dem ehrenden Prädikat „Naturgarten“ zu bezeichnen.
Der Naturgarten ist keine neue Erfindung. Er ist überall dort existent, wo im Garten ohne Technik, Kunstdünger, Insektizide und Unkrautbekämpfungsmittel   bevorzugt das wachsen darf, was von selbst hochkommt. Ein Naturgarten ist kein Ersatz für Naturschutzgebiete, aber wer die Blütenpracht ungedüngter Wiesen mit sterilem Rasen vergleicht, wer die unglaubliche Fülle an Libellen, Fröschen und Kaulquappen am und im Tümpel kennt, wer den Schatten alter Obstbäume und den Windschutz der Hecke mag und wer den bizarren Bewuchs lockerer Steinmauern und den Strukturreichtum eines „Hausberges“ schätzt, soll ab jetzt im eigenen Garten der Natur die Möglichkeiten zur Selbstentfaltung bieten!

Gerne schicken wir Ihnen unsere kostenlosen Broschüren und Informationsfolder gegen Übernahme der Versandkosten zu!

Infofolder zum Download

 

NATURA-2000 Broschüren (Gesamtpaket)

- NATURA-2000
- EU-geschützte Lebensraumtypen in der Steiermark
- EU-geschützte Pflanzen- und Tierarten in der Steiermark

Land Steiermark, FA 13C - Naturschutz (Hg.)

NATURA 2000 ist ein europaweites Netzwerk von Schutzgebieten nach den Naturschutzrichtlinien der EU (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, Vogelschutzrichtlinie), dessen Zweck der länderübergreifende Schutz gefährdeter wildlebender heimischer Pflanzen- und Tierarten und ihrer natürlichen Lebensräume ist.

Gerne schicken wir Ihnen unsere kostenlosen Broschüren gegen Übernahme der Versandkosten zu!

Download Natura 2000
Download EU-geschützte Lebensraumtypen in der Steiermark
Download EU-geschützte Pflanzen- und Tierarten in der Steiermark

 

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